2023-09-25 - Achill Island

Die ganze Nacht hatte es geregnet und dazu gab es noch stürmischen Wind. Am Morgen hatte es wenigstens aufgehört zu regnen und es kam sogar die Sonne raus. Da wir in einem privaten B&B wohnten, aber die Hostmum schon außer Haus war und so gingen wir in die Küche um uns das Frühstück selbst zuzubereiten. Eier, Würstel und sonst alle Ingredienzien für ein gutes Frühstück waren vorhanden. Wir entschlossen uns für Kaffee, Joghurt mit Banane und Müsli. Das "Broadhaven Bay View Privat House" ist wirklich zu empfehlen. Es liegt relativ einsam, aber in einer schönen Gegend.



Wir aber mussten weiter und fuhren Richtung "Achill Island". Kurz bevor wir die Insel erreichten, hielten wir am "Mulranny Beach". Kaum kamen wir an, verfinsterte sich der Himmel und es begann zu regnen. Aber zehn Minuten später strahlte schon wieder die Sonne. Wie die folgenden Fotos zeigen.




Wir machten einen kurzen Spaziergang der Strandstraße entlang und genossen gut eingepackt gegen den starken Wind, die Sonnenstrahlen.



Kurz darauf erreichten wir dann "Achill Island". Sie ist die größte Insel Irland (abgesehen von der Hauptinsel selbst) und nur über die "Michael Davitt Bridge" erreichbar.



Bei der Fahrt auf Irlands Straßen muss man immer auf tierische Begegnungen gefasst sein. Das Schafe die Straße blockieren kommt mehrmals täglich vor. So auch heute. Allerdings querten heute auch Gänse unseren Weg. Wir blieben brav stehen und ließen sie vorbei. Als Dank haben sie uns angefaucht und dann in den hinteren Reifen gezwickt und heftig auf den Kofferraumdeckel gepickt.




Auf der Insel besuchten wir als Erstes den "Keel Beach". Eingesäumt ist dieser Strand von feinsandigen Dünen.



Genauso feinsandig ist auch der kilometerlange Strand. Durch den heftigen Wind und die hohen Wellen ein Paradies für Kitesurfer.





Auch der nächste Strand, der "Keem Beach" war sehenswert. Einige Surfer machten gerade Pause und gingen deshalb eine Runde schwimmen. Warum man bei 15 Grad Luft- und 10 Grad Wassertemperatur unbedingt schwimmen geht, können wir nicht nachvollziehen. 






Auch auch an anderen Stellen der Insel haben wir eine tolle Landschaft erleben können. Meistens hatten wir Sonnenschein und auch der starke Wind stellte für uns kein Problem dar.






Bevor wir die Insel verließen, kehrten wir noch bei "Ted's" ein. Die "Fish&Chips" waren die Besten die wir bisher auf der Insel gegessen haben und auch die "Chicken Goujons" waren vorzüglich. Bedient wurden wir von einer Neuseeländerin die ein paar Monate im Zillertal in einem Sportgeschäft gearbeitet hat.



Von der Insel fuhren wir dann noch eine Stunde weiter nach "Westport" um dort im "Westport Heights" für eine Nacht unser Zelt aufzuschlagen. Ein tolles Haus mit ebensolchem Zimmer und einer sehr sympathischen Hostmum Martha. Eine gebürtige Engländerin mit deutschen Großeltern, die auch einige Brocken deutsch spricht.





Unsere heutige komplette Tagestour:





2023-09-24 - Glencar Waterfall und Sligo Abbey

Wieder einmal stand packen auf dem morgendlichen Programm. Der Himmel war wieder einmal wolkenverhangen und regenschwanger. Vor 09:00 verließen wir unser Quartier, das "Slieve League House B&B". Es war eine nette Unterkunft, aber das Wlan war grottenschlecht und äußerst langsam.

Über eineinhalb Stunden fuhren wir bis wir zum "Glencar Waterfall" kamen. Über ca. 15 Meter fällt hier das Wasser in einen kleinen Bach ab. Vom Parkplatz aus kann man den Fall in nicht einmal fünf Gehminuten erreichen. Da es noch nicht geregnet hatte, konnten wir uns den Wasserfall in Ruhe ansehen.






Weiter ging es gute fünfzehn Minuten mit dem Auto und wir parkten direkt vor der "Sligo Abbey". Die Parkgebühr sparten wir uns, da am Sonntag keine eingehoben wird. Der Bau des Kloster wurde 1253 vom Gründer der Stadt "Sligo" in Auftrag gegeben.






Das Kloster wurde von Dominikanermönchen über 400 Jahre lang bewohnt. Besonders schön und noch gut erhalten ist der Kreuzgang rund um den Klostergarten.





Kaum war unsere Besichtigung zu Ende, begann es auch schon zu regnen. Und das sollte dann den ganzen Tag über so weitergehen. Wir fuhren weiter zum "Aughris Head" um dort ein wenig zu wandern. Doch starker Regen zwang uns in die "Aughris Head Beach Bar" wo wir statt zu wandern ordentlich zu Mittag aßen. Edith einen mächtigen Beef-Burger und Franz einen Topf voll "Irish Stew".


Auch während des Essens hörte der Regen nicht auf. Im Gegenteil, es regnete noch stärker. So blieb uns nichts anderes übrig, als zu unserem nächsten Quartier zu fahren. Das waren immerhin auch noch einmal über eineinhalb Stunden. Bei teilweise strömendem Starkregen fuhren wir nach "Belmullet", wo wir nun eine Nacht im "Broadhaven Bay View Privat House" schlafen werden. Wir haben hier ein schönes Zimmer mit fantastischer Aussicht, wenn auch Bad/WC in einem Extrazimmer ist.





Unsere heutige komplette Tagestour: